Weniger Stress, mehr Freude – wie ich ein gesundes neues Jahr plane

Neues Jahr, neues Glück! Wie jedes Jahr, habe ich mir Gedanken gemacht, was ich gerne im kommenden Jahr verbessern würde. Bin ich wirklich glücklich und gesund? Muss ich mich mehr bewegen? Besser essen? Bestimmt. Aber 2018 möchte ich meine Vorsätze wirklich umsetzen und nicht nach ein paar Wochen über den Haufen werfen. Wie ich das geplant habe und wie ich mein Jahr 2017 bewertet habe, lest ihr in diesem Artikel. Am Ende des Artikels bekommst du ein kleines Update, indem du erfährst wie es mir in den ersten drei Monaten ergangen ist.

Auf einer Skala von eins bis zehn…

An Silvester habe ich diesmal mit meinen Freunden einen Jahresrückblick gemacht. Das Jahr sollte unter anderem von jedem mit einer konkreten Zahl bewertet und anschließend besprochen werden. Jeder sollte sich die Frage „Wie war Dein Jahr 2017?“ stellen und spontan die Zahl aufschreiben, die einem einfiel. Die Zahl, die ich aufschrieb, war die 8. Doch eigentlich hätte ich gedacht, noch näher an der 10 zu sein.

Was fehlt zur 10? Weniger Stress!

Grundlegend würde ich mich als wirklich glücklichen Menschen betrachten. Ich habe große Freude an meiner kleinen Familie, wunderbare Freunde, ich gehe sehr gerne zur Arbeit, habe das schönste Hobby und lerne ständig Neues kennen. Ganz schön viel, wenn der Tag nur 24 Stunden hat. Eigentlich könnte jeder Lebensbereich mehr Aufmerksamkeit vertragen, aber dann wird es schon wieder stressig.

Was mir konkret zum nächsthöheren Skalenwert gefehlt hat, war der Stressfaktor. Denn tatsächlich war ich oft gestresst im letzten Jahr, trotz all der schönen Dinge, die ich erleben durfte. Das hat mir sehr aufs Gemüt geschlagen. Ich fühlte mich gehetzt. Auf Dauer nicht wirklich gesund. Also habe ich mir vorgenommen, mich nicht mehr stressen zu lassen.

Symptombekämpfer sind keine Lösung

Um eine nachhaltige Verbesserung zu erzielen, habe ich zwei fundamentale Dinge in meinem Berufsleben geändert.

1. Ich habe eine neue Rolle in meinem Job

Bei der Rückschau auf das letzte Jahr kamen meine Chefin und ich überein, dass das Projekt das ich verantwortete, nicht zu mir passte. Es war das falsche Thema und meine Stärken kamen nicht zum Einsatz. Mit viel Kraftaufwand habe ich weniger bewegt als nötig. Gut angefühlt hat sich das nicht. Ein Kollege, der einen ganz anderen Ansatz hat und mit dem Thema deutlich mehr anfangen kann, übernimmt dieses Projekt. Ich habe von nun an Zeit, mich auf etwas Anderes zu konzentrieren, das mir deutlich mehr liegt.

 

2. Ich setze mir andere Strukturen

Zu meinem großen Leidwesen werde ich nie eine gute Projektmanagerin sein. Anstatt jetzt in Trübsal zu versinken, habe ich nach dem Positiven dieser Erkenntnis Ausschau gehalten. Das war gar nicht so leicht. Dennoch habe ich gelernt, dass nicht nur wichtig ist, was ich tue, sondern auch wie ich es tue. Für mich bedeutet das: Ich kann nicht besonders gut den Rahmen setzen, aber ich kann ihn sehr gut ausfüllen. Insofern habe ich meine Chefin gebeten, mir mehr Rahmen zu setzen. In Zukunft werde ich mehr in Sprints arbeiten, mit klar definierten Meilensteinen.

Finde die Wurzel des Übels

Beide Veränderungen, die ich in diesem Jahr umsetzen möchte, sind nachhaltig positiv für mich. Ich werde mehr von dem tun, was ich kann und finde mehr Halt, um es gut zu machen. Mir wurde klar, dass das aktive Gestalten meiner Arbeitsumgebung der beste Weg zum entspannten Arbeiten ist. Die gängigen Tipps wie „Bewegen in der Mittagspause“ oder „Iss ein gesundes Mittagessen“ sind sicher gut und führen zu mehr Wohlbefinden, aber an die Wurzel des Unwohlseins gehen sie nicht. Um dauerhaft gesund durchs Leben zu gehen, sollte die Arbeit dich nicht immens strapazieren. Denn sie nimmt einen so großen Teil deines Lebens ein. Findet die Wurzel des Übels! Denn wer nicht weiß, was ihn plagt, kann es auch nicht ändern!UPDATE IM APRIL 2018

Ende letzten Jahres beschäftigte ich mich zufällig mit der Frage, wie zufrieden ich mit meinem Leben bin. Auf einer Skala von 1 bis 10 setzte ich mich spontan auf eine 8. Der Grund dafür war der Stressfaktor, der im letzten Jahr doch sehr ausgeprägt war. Also packte ich das Übel bei der Wurzel. Ein Ziel für mein Jahr 2018 war, engere Strukturen zu finden, die mir besseren Halt geben sollten und Stress zu reduzieren. Gar nicht so einfach, wenn man sich, wie ich, schnell für vieles begeistert und recht offen für neue Ideen ist! Aber ich bleibe dran und denke oft an den Satz, den mir eine Freundin sagte: „Es ist so schön, wenn man älter wird und nicht mehr alles mitnehmen muss. Sondern ohne Bedauern und in dem Wissen, dass viel Schönes vor und hinter mir liegt, auch Dinge an sich abtropfen lässt.“ Mein Motto in den letzten Wochen war, manche Dinge auch einfach mal abtropfen zu lassen, wie eine Lotus-Blume. Das Hilft super gegen Stress.

Tatsächlich würde ich auf der Skala jetzt auf eine 9 gehen. Die Dinge gelassener zu nehmen entstresst schon. Insbesondere, wenn es um das leidige Thema Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben geht. Durch klarerer Strukturen bleibt mir mehr Raum, den ich dann selbst gestalten kann. Ich arbeite jetzt an Aufgaben, die mir liegen und an denen ich Spaß habe. Dadurch habe ich tatsächlich mehr Zeit für mein Privatleben.„Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“

                     

Hannah Grethlein

… hat mit MondayMakers ihren Traumberuf gefunden. Durch ihre Erfahrungen als Karriereberaterin und Innovatorin gibt sie Dir immer wieder neue Impulse, um Dein Glück bei der Arbeit zu finden.

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