Kenne deinen Wertbeitrag: Was habe ich, was alle brauchen?

Hast du dir schon mal überlegt, was dein Beitrag in deinem Unternehmen, in deinem Team ist? Was macht den Erfolg aus und was wäre anders, wenn du nicht beteiligt wärst? Und ganz wichtig: Welche Aufgaben machen dir Spaß? Im folgenden Blogartikel lernst du zwei Fabeln kennen, die dir zeigen, wie wichtig der eigene Wertbeitrag ist.

Ich möchte dir die Fabel Die Grille und die Ameise von de La Fontaine erzählen. Kennst du sie vielleicht? In der Fabel zirpt und singt die Grille den ganzen Sommer über fröhlich, während die Ameise emsig damit beschäftigt ist, Vorräte für den Winter anzulegen. Als der Winter einbricht, findet die Grille keine Nahrung mehr und bittet zitternd die Ameise um etwas zu Essen und einen warmen Platz. Die Ameise aber möchte ihre Vorräte nicht teilen und lässt die Grille draußen stehen, versorgt sie aber noch mit dem klugen Hinweis, dass Faulheit kein Brot bringt.

Am richtigen Ort, zur richtigen Zeit

Die andere Fabel ist aus dem schön illustrierten Kinderbuch Frederick von Leo Lionni und gefällt mir persönlich deutlich besser. Hier lassen die Feldmäuse, die den ganzen Sommer über Vorräte gesammelt haben, ihren musischen Artgenossen Frederick, mit in die warme Höhle. Er darf mitessen und hat es warm, obwohl er nicht geholfen hat, sondern den Sommer über Wörter, Farben und Sonnenstrahlen gesammelt hat. Dafür vertreibt die kleine Feldmaus mit ihren Liedern und Gedichten das winterliche Grau mit Sonnenstrahlen und bunten Farben, während sie gemeinsam auf das Frühjahr warten.

Mir gefällt diese Version besser, nicht nur, weil sie ein Happy End hat. Sondern weil in ihr mitschwingt, dass es unterschiedliche Wertbeiträge auf einem gemeinsamen Weg gibt. Die einen Mäuse sorgen für das leibliche Wohl, die andere für das geistige. Gemeinsam überleben sie den Winter ohne zu hungern oder sich zu langweilen.

Was ist das denn wert?

Die Grille geht davon aus, dass allen ihr Gesang so gut gefällt, wie ihr. Dem war nicht so und spätestens seit meine Kinder Instrumente lernen, kann ich den Wunsch nach Ruhe bei der Arbeit bestens nachvollziehen. Vielleicht hätte die Grille von vorneherein abmachen sollen, dass sie ihren Beitrag leistet, indem sie musiziert und hätte dabei erfahren, dass kein Wert auf diesen Beitrag gelegt wird. Dann hätte sie weiterziehen und nach einer anderen Konstellation suchen oder einen Weg finden können, etwas beizutragen, was der Gruppe nutzt. Sozusagen die Schnittstelle von „Was ich kann“ und „Was gebraucht wird“.

Und die Moral der Geschichte…

Ein produktiver Teil einer Gruppe oder auch einer Idee zu sein, fühlt sich viel besser an, als überflüssig zu sein. Die kleine Feldmaus, bei Leo Lionni, ist kein geduldeter Gast in der Überwinterung, sondern ein wertvoller Teil der Gruppe. In der eigenen Wirksamkeit liegt ein großer Hebel zum Glück. Mach dir bewusst, was dein Wertbeitrag ist oder sein kann, und sei stolz drauf.“Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“ „Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“

                     

Hannah Grethlein

… hat mit MondayMakers ihren Traumberuf gefunden. Durch ihre Erfahrungen als Karriereberaterin und Innovatorin gibt sie Dir immer wieder neue Impulse, um Dein Glück bei der Arbeit zu finden.

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