Stress! Wenn der Säbelzahntiger 24/7 vor dir steht.

Stress ist eine vollständig subjektive Empfindung und auch der Umgang damit ist höchst individuell. Während positiv empfundener Stress einen zu Höchstleistungen pusht, sorgt negativ empfundener Stress wiederum für Lähmung und für Hilflosigkeit. Mein Ziel ist es, dir in diesem Blogartikel vier Impulse mit auf den Weg zu geben, die dir den Umgang mit Stress leichter machen sollen.

Stress kann in verschiedenen Lebenssituationen entstehen. Ich will davon absehen, ihn hier im Detail und akademisch zu analysieren. Wichtig für die kommenden Minuten ist, dass wir von einer gemeinsamen Hypothese ausgehen. Stress ist fast immer gegeben. Er ist subjektiv, er kann durch unterschiedliche Dinge hervorgerufen werden. Auslöser können im beruflichen, aber auch im privaten Umfeld liegen. Falsch kanalisierter Stress kann dazu führen, dass wir unzufrieden, unglücklich und möglicherweise auch krank werden.

Vier Tipps, die dir helfen, besser mit beruflichem Stress umzugehen

1.) Akzeptiere, dass du nur ein Leben hast. Dieses besteht aus Arbeitszeit und Freizeit.
Wir erleben immer wieder Menschen, die versuchen, beides strikt voneinander zu trennen. Arbeitszeit ist Arbeitszeit, Freizeit ist Freizeit. Dabei verschwimmen Arbeits- und sonstige Lebenszeit immer mehr und Homeoffice-Lösungen ermöglichen uns auch beim Handwerkertermin um 12 Uhr zu Hause zu sein, ohne das Urlaubskonto zu belasten. Mehr zu diesem Thema kannst du in Hannahs Blogartikel lesen.

2.) Achte auf dich, wenn du Stress empfindest.
Wenn du dich gestresst fühlst, sendet dein Körper ein Alarmsignal an dich. Schon als wir Jäger und Sammler waren, hat unser Körper reagiert, wenn zum Beispiel urplötzlich ein Säbelzahntiger vor uns stand. Dann waren wir innerhalb von kürzester Zeit zu unmenschlichen Aktionen und Reaktionen in der Lage. Doch wenn jeden Tag, jede Stunde, jede Minute der Säbelzahntiger vor dir steht, solltest du dich fragen, ob du dich eventuell verirrt hast.

Das wichtigste ist: Höre auf deinen Körper. Er weiß in aller Regel sehr genau, was du zu leisten im Stande bist oder wann auch der Punkt erreicht ist, an dem du unseren nächsten Tipp befolgen solltest.

3.) Suche dir Entspannung. Baue Pausen ein.
Wann hast du das letzte Mal etwas für dich getan? Ein Tag in der Sauna. Die warme Badewanne, in der Hand ein gutes Buch. Der Spieleabend mit den Freunden. Ein Kinobesuch. Ein Waldspaziergang. Suche dir Dinge aus, die dir Spaß machen, dich entspannen und baue diese immer wieder ein.

Ich habe neulich eine höchst spannende Abwesenheitsnotiz von einem erfolgreichen deutschen Startup gelesen. Diese wurde an einem Feiertag versendet. Einem, an dem in Bayern arbeitsfrei ist, aber nicht in andern Bundesländern. In dieser Abwesenheitsnotiz stand: „Die Bayern sind das wirtschaftlich erfolgreichste Bundesland. Und das, obwohl sie die meisten Feiertage haben. Oder vielleicht genau deswegen. Also machen wir es wie die Bayern. Wir gönnen uns nun auch eine Pause.“

4.) Deine Haltung ist entscheidend – ist das Glas halbvoll oder halbleer?
Es klingt abgedroschen. Hundert Mal hast du es wahrscheinlich schon gehört. Aber ich bin davon überzeugt: Du hast es in der Hand, mit welcher Perspektive du deinem Arbeitsalltag und dem Stress begegnest. Wenn du alles doof finden willst, wird alles doof sein. Nicht direkt, aber auf Dauer. Wenn du willst, dass es gelingt – wenn du den Stress beispielsweise als Motor empfindest, der dich kurzfristig schneller und besser werden lässt – werden dir die Situationen leichter von der Hand gehen. Natürlich nur, wenn du gleichzeitig die vorherigen Tipps beherzigst. Deine Gedanken steuerst nur du alleine. Niemand anders. Du entscheidest, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist. Häufig ist es so, dass Menschen, die mit einer positiven Grundhaltung ihr Leben meistern, gesünder sind als andere. Also entscheide dich für das halbvolle Glas.

Prävention ist sinvoll

Stress und Gesundheit gehen immer einher. Denn ein zu hohes Stresslevel, steigert zahlreiche Risiken, die die Gesundheit betreffen. Im letzten Blogaktikel erwähnte ich bereits die Prävention. Es ist wichtig, schon so früh wie möglich auf deine Gesundheit zu achten. Auch deinen Körper kannst du trainieren. Halte ihn in Form. Bewegung und Sport helfen, um langfristig körperlich und letztendlich auch geistig fit zu bleiben.“Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“

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Patrick Baur arbeitet schon seit über 10 Jahren bei von Rundstedt und konnte dort vom Controller bis zum Innovationsboard in mehreren Bereichen Erfahrungen sammeln. Bei MondayMakers lässt der Tecchie seiner Kreativität freien Lauf.

2 Antworten
  1. Magnus P.
    Magnus P. sagt:

    Herr Baur,

    an dieser Stelle möchte ich doch einfach mal die Chance nutzen, und mich für die vier sehr inspirierenden und motivierenden Impulse bedanken. Artikel dieser Qualität sind leider meiner Auffassung nach in den Weiten des Internets Mangelware. Als Leser ist es in den letzten Jahren durch den Anstieg vieler Blogs tatsächlich schwierig geworden einen Beitrag zu finden, der wirklich gut ist. Und daher will ich auch mal das würdigen und mich bedanken!

    Zudem wird ein ganz wichtiges Thema angesprochen. Und zwar Stress. Und wie ich finde wurde ein sehr schöner Einstieg ins Thema gefunden – mit der Differenzierung zwischen positiven und negativen Stress. Wenn ich mein Leben so betrachte, wird mir erstmal bewusst, dass der negative Stress viel deutlicher in meinem Bewusstsein und in meiner Erinnerung bleibt. Manchmal hat man so das Gefühl, dass der Alltag einfach nur stressig ist… und der Artikel hat völlig Recht. Man muss sich Pausen einräumen und aktiv gegen Stress was machen. Und Entspannung hat viele Gesichter. Ein gutes Buch, ein heißer Tee kann bei mir schon viel bewirken. Aber es gibt so viel: Yoga, Spaziergänge, oder Öle wie von Hemplix bis hin zu Massagen. Das wichtige ist doch, dass man sich auch aktiv für Entspannungsphasen entscheidet. Sonst dreht sich das Alltags Karussell immer weiter und wir kommen gar nicht zur Ruhe…

    Abschließend wünsche ich gemäß dem Namen des Blogs jedem Leser noch einen angenehmen Montagabend!

    Antworten
    • Patrick Baur
      Patrick Baur sagt:

      Guten Tag lieber Magnus,

      ich hoffe, dass ich dutzen darf. Ich freue mich sehr über deinen Kommentar und deine Worte.
      In der Tat assoziieren wir in der Regel Stress immer mit etwas Negativem. Mir war es wichtig den Blick dafür zu öffnen, dass fast alles immer zwei Seiten hat. Und es häufig nur darauf ankommt, den richtigen Umgang und die richtige Einstellung zu zum Beispiel Stress zu finden.

      Also dir wünsche ich ein erfolgreiches Jahr mit viel positivem Stress und der Gelassenheit den negativen Stress durch deine Tipps zu entkräften. :)

      Viele Grüße
      Patrick

      Antworten

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