Mit dem richtigen Umfeld zum Glück bei der Arbeit

In deinem Unternehmen herrscht zwischen den Abteilungen oder aber auch Kollegen eher die Ellenbogenmentalität. Ständig wird verglichen wer besser ist und erfolgreicher. Kommt dir das bekannt vor? Mal ganz ehrlich, das ist doch nicht nur reine Zeitverschwendung sondern auch super anstrengend. Im Endeffekt arbeitet ihr doch auf das selbe Ziel hin: den Erfolg des Unternehmens. Zudem steigt dein Glücks- und Wohlbefinden, wenn alle zusammen arbeiten und sich deine Kollegen super mit dir ergänzen. In diesem Blogbeitrag zeigt Patrick Baur nicht nur seine Liebe zum Fußball, sondern auch warum der Zusammenhalt in deinem Unternehmen in allen Abteilungen verknüpft und gefördert werden sollte, um allen Glück bei der Arbeit zu verschaffen.

Ich bin faszinierter Fußball-Fan. Auch wenn das in mancher Saison schwer ist. Denn ich bin Fan des 1. FC Köln und dort funktioniert öfter mal wenig. Es ist noch gar nicht so lange her, da erlebte der Verein die erfolgreichste Spielzeit seit über 25 Jahren. Er qualifizierte sich für die Europa-League. Jetzt ist davon nicht mehr viel übrig. Mit ein Grund dafür ist der Wechsel des handelnden Umfelds. Die Mannschaft hatte auch damals sicherlich nicht die Einzelspieler, die per se auf dem Niveau der Europa-League spielen konnten und wollten. Und doch haben sie es geschafft. Warum? Weil sie als Team funktioniert haben. Man sah immer wieder in den sozialen Medien, wie die Spieler auch außerhalb des Platzes miteinander umgegangen sind. Die Kommunikation stimmte, die Stimmung war gut. Die Presse hat von außen weniger kritisch berichtet als sie es sonst oft tut.

 

Das Umfeld stimmte und alles war in perfekter Balance.
So stellen sich die Erfolge zwangsläufig ein.

 

„Die Mannschaft“ als Synonym für den Erfolg

Auch ein weiteres Mal konnte man vor einigen Jahren dieses Phänomen beobachten. Damals ging es um die Nationalmannschaft. Ihr sagt man nach, dass sie unter anderem deshalb im Jahr 2014 Weltmeister wurde, weil sie nicht die stärksten Einzelspieler, sondern das stärkste Kollektiv hatte. Warum das so wichtig ist? Nun ja, Fußball ist ein Mannschaftssport. Manchmal kann ein Spieler den Unterschied machen. Auf Dauer funktioniert das aber nur sehr selten, weil sich die Gegner darauf einstellen und den einen Spieler durch geeignete Gegenmaßnahmen egalisieren können. Die Mannschaft ist im Idealfall also in allen Mannschaftsteilen solide bis gut besetzt.

Joachim Löw und seine Kollegen haben die Spieler nominiert, die am besten zusammenpassen, die sich aufeinander verlassen können. Ein Team, in dem jeder wichtig ist und seine Aufgabe kennt, nicht nur auf dem Spielfeld. Jeder hat seinen Platz, jeder hat seinen Anteil am Erfolg.

Das Gefüge muss stimmen – auch in der Berufswelt

Lässt sich dieser Gedanke auch auf den Unternehmensalltag übertragen? Ich meine ja: Die Abteilungen und Bereiche sind wie die verschiedenen Mannschaftsteile im Fußball. Auch hier gibt es sicherlich Talente, die möglicherweise herausragen. Die Führungskräfte sind vergleichbar mit dem Trainerteam. Sie stehen nicht unmittelbar auf dem Platz, sorgen aber dafür, dass jeder Mitarbeiter seine Aufgaben und Abläufe kennt und schaffen Möglichkeiten neue Mechanismen zu lernen. Die Führungskräfte sind dafür verantwortlich die Zusammenarbeit als relevant anzuerkennen. Ein gutes Team sieht sich gemeinsam in der Verantwortung für den Erfolg. Jeder Einzelne hat seine Aufgabe und ist Teil des Erfolges.

Und das ist es doch, was wir alle wollen. Oder? Wir wollen Teil eines funktionierenden Teams sein. Wir wollen erfolgreich sein. Wir wollen montags gerne unsere Kollegen wiedersehen und mit ihnen gemeinsam herausragende Projekte absolvieren, Kunden gewinnen und glücklich machen, schlichtweg einen guten Job machen. Wir suchen Menschen, die zu uns passen. Die uns ergänzen. Die wir ergänzen.

Gemeinsames Ziel statt Starallüren

Doch warum fällt es uns in Unternehmen so schwer, das Zusammenspiel zu akzeptieren und diese Erkenntnis zu nutzen? Vielleicht weil man kein gemeinsames Ziel verfolgt? Ist das Problem, dass auch einzelne Abteilungen als erfolgreich gelten können, auch wenn das Kollektiv verliert?
Gute Teams wissen, dass sie füreinander einstehen müssen, um erfolgreich zu sein. Jeder ordnet sich dem großen Ganzen unter und arbeitet auf das gleiche Ziel hin. Alle arrangieren sich miteinander. Versuchen aufeinander ein- und miteinander gut umzugehen.

Eventuelle Schwächen gleichen sich aus. Starallüren oder persönliche Eitelkeiten sind fehl am Platz. Die Teamleistung zählt. Wenn du von dir behaupten kannst, dass du genau in einem solchen Team deinen Platz gefunden hast, kannst du glücklich werden.
Ich wünsche uns allen, dass wir Teil eines solchen Teams sind. Wenn nicht – empfiehlt sich vielleicht der Wechsel des Umfelds.“Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“ „Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“

                     

Wir haben auch mit Dr. Nico Rose über das Thema Ergänzung durch andere gesprochen. Hört mal in den Podcast herein.Du willst mehr? Einen ähnlichen Beitrag mit Fußball-Content gibt es hier.

 

Patrick Baur arbeitet schon seit über 10 Jahren bei von Rundstedt und konnte dort vom Controller bis zum Innovationsboard in mehreren Bereichen Erfahrungen sammeln. Bei MondayMakers lässt der Tecchie seiner Kreativität freien Lauf.

 

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