Glück im Job: Erkenne deinen eigenen Wertbeitrag

Sechs Elemente hat unser Code zum beruflichen Glück. Einer davon ist der „Wertbeitrag“. Im Laufe des Blogartikels erfährst du, welchen Zusammenhang es zwischen dem eigenen Wert, dem Wertbeitrag und der Anerkennung des Wertes gibt. Denn wenn man sich mit sich selbst, seiner Karriere und seiner Wirkung auseinandersetzt, stellt man sich zwangsläufig auch Fragen zum eigenen Wert der Arbeit oder zum Selbstwert.

Unsere Selbsteinschätzung basiert häufig darauf, wie sehr wir von anderen gemocht und respektiert werden. Möglicherweise gibt es einige, die ihren Selbstwert an der äußeren Anerkennung definieren. Dadurch begibt man sich jedoch in eine permanente Abhängigkeit von anderen. Deswegen ist es wichtig sich über seinen eigenen Wert im klaren zu sein.

Nur ein Fachmann erkennt den wahren Wert

Im Roman von Jorge Bucay, gibt es eine Geschichte durch die ich dir den Wertbeitrag gerne näher bringen möchte. „Der wahre Wert des Rings“ handelt von einem Jungen, der für seinen Meister einen Ring auf dem Markt verkaufen soll. „Du musst unbedingt den bestmöglichen Preis dafür erzielen, und verkauf ihn auf keinen Fall für weniger als ein Goldstück“, gab der Meister dem Jungen mit auf den Weg. Dieser versuchte alles, sprach jeden Marktbesucher an, feilschte mit den Händlern, am Ende blieb jedoch erfolglos. Die Menschen sprachen dem Ring den Wert ab und waren nicht bereit das Goldstück zu bezahlen. Nachdem der Junge völlig niedergeschlagen und beschämt zum Meister zurückkehrte, schickte dieser ihn erneut los. Er sollte zu einem Schmuckhändlern gehen. Allerdings beauftragte ihn der Meister dieses Mal den Ring auf keinen Fall zu verkaufen, unabhängig vom Angebot. Der Schmuckhändler bewertete den Ring und kam zu Einschätzung, dass dieser mindestens achtundfünfzig Goldstücke wert sei. Als der junge Mann mit dieser frohen Botschaft zurückkehrte, gab der Meister ihm folgenden Hinweis mit auf den Weg:

„Du bist wie dieser Ring: ein Schmuckstück, kostbar und einzigartig.

Und genau wie bei diesem Ring kann deinen wahren Wert nur ein Fachmann erkennen.

Warum irrst du also durch dein Leben und erwartest, dass jeder x-beliebige um deinen Wert weiß?“

Weißt du was du leistest?

Übertrage die Geschichte auf deinen beruflichen Alltag. Jeden Tag leistest du wertvolle Arbeit für deinen Arbeitgeber. Du erledigst deine Aufgabe mit voller Hingabe, mit Engagement, mit gutem Gewissen und trägst damit zum Erfolg des Unternehmens bei. Unabhängig von der Hierarchiestufe, vom Einsatzgebiet und Einsatzort. Wenn du davon überzeugt bist, dann Hut ab! Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass du deinen eigenen Wert kennst. Natürlich wäre es klasse, wenn dieser nun auch von anderen geschätzt und anerkannt wird. Zum Beispiel von deinem Chef. Mach dich aber nicht von dieser Anerkennung abhängig. „Du bist kostbar und einzigartig“, hat der Meister dem jungen Mann mit auf den Weg gegeben. Wenn du dir selbst diese Erkenntnis zu gestehst, fällt es dir leichter dein Wertbeitrag auch anderen gegenüber zu kommunizieren.

Kannst du dich selber verkaufen?

Geh nicht davon aus, dass jeder sieht, was in dir steckt und was du leistest. Denk einmal an einen Verkäufer, dieser kann nicht davon ausgehen, dass der Kunde seines Produktes oder seiner Dienstleistung den Wert sofort erkennt. Er muss die Vorteile kommunizieren und damit Argumente liefern, die den Kunden dazu bringen, den Wert anzuerkennen und den passenden Gegenwert zu bezahlen. Auch du musst deine Vorteile kommunizieren und handeln. Du musst deinen Wert argumentieren können, um einen fairen und gerechten Gegenwert zu erhalten. Dafür solltest du dein „Produkt“ und die Vorteile sehr gut kennen.“Werde Teil unserer Community und folge uns auf unseren Social Media Kanälen!“

                     

Patrick Baur arbeitet schon seit über 10 Jahren bei von Rundstedt und konnte dort vom Controller bis zum Innovationsboard in mehreren Bereichen Erfahrungen sammeln. Bei MondayMakers lässt der Tecchie seiner Kreativität freien Lauf.

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